Header

Suche

Briefwechseledition Johann Caspar Lavater neu mit HTR-Transkriptionen

Wiederum pünktlich zu Johann Caspar Lavaters Geburtstag ging das Forschungsprojekt Johann Caspar Lavater: Historisch-kritische Edition ausgewählter Briefwechsel (JCLB) am 15. November 2025 mit Version 4.0 online. Damit sind alle für JCLB bisher vorgesehenen Briefwechsel online gestellt.

Ansicht eines automatisch transkribierten Briefes in der JCLB

Version 4.0 veröffentlicht erstmals 660 Briefe, die mittels Handwritten Text Recognition (HTR) über Transkribus automatisch transkribiert wurden. Damit werden im »Netzwerk« von JCLB mit HTR transkribierte Briefe neu online gestellt, die auch über die Volltextsuche erschlossen sind. Für das verwendete Transkriptionsmodell (entwickelt von Science IT) dienten die bereits von Hand transkribierten Briefe aus dem Editionsteil. Die mit HTR transkribierten Briefe werden über die gleichen Kanäle veröffentlicht, sind in der Online-Edition jedoch deutlich erkennbar und gut unterscheidbar von den in der »Edition« erstellten Briefen.

Netzwerkansicht JCLB mit vier Erschliessungsstufen: ediert, transkribiert, erschlossen, htr
"Netzwerk"-Liste der JCLB mit vier Stufen: Ediert, Transkribiert, Erschlossen, HTR

In den Editionsteil neu aufgenommen wurden die Briefwechsel von Johann Caspar Lavater (1741–1801) mit den Schriftstellern Christoph Meiners (1747–1810) und Johann Anton Sulzer (1752–1828), derjenige mit dem Philosophen Karl Leonhard Reinhold (1757–1823) wie auch die drei Briefwechsel mit den Künstlern Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726–1801), Johann Heinrich Füssli (1741–1825) und Johann Friedrich Reichardt (1752–1814). Nachgereichte Briefe aus den späten Jahren des dichten Briefwechsels zwischen Lavater und Johann Georg Zimmermann (1728–1795) ergänzen zudem die Edition JCLB.

Beim Öffnen eines HTR trankribierten Briefs bleibt die Schrift kurz verschwommen

Unterseiten